Gastzünfte

Narrenzunft Zell am Harmersbach

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Schwyzer Nüssler, Schwyz

Die Infos über die teilnehmenden Partner werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Partnerinfo.

Website

Narro-Altfischerzunft 1386 Laufenburg

Die Entstehung der Narro-Altfischerzunft geht bis ins Jahr 1386 zurück und wurzelt in der österreichischen Vergangenheit der Stadt Laufenburg. 1924 wurde die damalige Zunft neu gestaltet. Da die Mitglieder inzwischen keine Fischer und Flößer mehr waren, gab man ihr den Namen „Narro-Altfischerzunft“. Die Besonderheit: Die Fasnacht verbindet das badische und das schweizerische Laufenburg. Denn in der Laufenburger Narro-Altfischerzunft 1386 spielen die Ländergrenzen keine Rolle. Hier pflegen Deutsche und Schweizer gemeinsam ein jahrhundertealtes Brauchtum.

Die Mitglieder der Narro-Altfischerzunft nennen sich Zunftbrüder. Der verkleidete Zunftbruder heißt Narro, in der Mehrzahl Narronen. Das Kleid der Narronen besteht aus einer langen Hose und einem hüftlangem Kittel mit weißem Rüschenkragen und weißen Handschuhen. Hose und Kittel bestehen aus Stoffflicken. Ihre Form- und Farbgebung ist nicht festgelegt. Auf dem Kopf trägt der Narro eine Schellenkappe in der Machart des Gewandes. Die aus Holz geschnitzte und mit Pelz versehene Larve ist so mit der Schellenkappe verbunden. Die Larven, jede einzelne ein Unikat, sind lachende, weinende oder grinsende Masken.

Eine Besonderheit ist die Narrönin, der auffallend große weibliche Narro. Sie zeigt sich in der Öffentlichkeit unter einem roten Schirm. Getragen wird das Kostüm der Narrönin von einem hochgewachsenen Mann. Das lange beigefarbene, mit roten, dunkelblauen, schwarzen, hellblauen, grünen und gelben Rosetten besetzte Kleid wird vorne mit großen Knöpfen geschlossen. Die Larvenhaube aus Samt ist mit roten Rosetten bestückt. Die Glattlarve ist als kunstvoll stilisiertes Frauengesicht mit Kinngrübchen gestaltet.

Website

Bockzunft Stetten a.k.M.

gegr. 1950 – wichtigster Tag: Schmotziger Dunnschteg mit Wecken durch die Lumpenmusik – Schülerbefreiung – Narrenbaumstellen – Rathaussturm und „Narrenbürgermeister“ – verdiente Bürger der Bockstadt werden zum Bock geschlagen.

Die Bockschlagzeremonie geht wie folgt vor sich: Nachdem der zu Ehrende sich auf ein Kissen gekniet hat, wird ihm in Versform durch den Schäufele feierlich mitgeteilt, wieso ihm die Ehre des Bockschlages widerfährt. Unter Trommelwirbel wird folgende Bockschlagformel verwendet:

Schlag mach Bock, schlag mach Bock, – Gleich ob Hose, gleich ob Rock, – Schlag mach Närrin, Schlag mach Narr, – der Narren Weisheit in dich fahr ! – Am Kopf wachs dir ein wehrhaft Horn, – gelocktes Fell zier hinten dich und vorn. – Bocknärrisch sei fürderhin dein Sprung und Lauf – Bockstädter Bock wirst nun, fahr auf… !

Bei den Worten „fahr auf“ wird der Bockschlag mittels Hammer mit Fell und Hörnern ausgeführt. Anschließend gibt’s originale Bockmilch mit einem frischen Fasnetsküchle, das den neuen Böcken zur Ehre gereicht wird.

Narrenruf: Bock-Mäh

Website

Narrenzunft Spritzenmuck Ehingen

Spritzenmuck Ehingen hat eine ganz ähnliche Geschichte wie unsere Mondlöscher. Einst gab man Alarm, weil wie in Bad Cannstatt die Kirche, besser gesagt der Kirchturm brennen würde. Letztlich stellte sich heraus, dass es nur ein großer Schwarm fliegender Ameisen war, der wie Rauch erschien. Dieser Geschichte entspringen die Muckenspritzer, eine Narrenfigur in Feuerwehruniform.

Dies trug sich Mitte des 19. Jahrhunderts zu, doch die Ehinger Fasnet gab es schon seit dessen Beginn. Ehinger Kügele – ursprünglich Teigwaren – führten zum Narrenruf Kügele-Hoi. Diesem Narrenruf nach hat man das Kügele als bunte Narrenfigur gestaltet.

Der Groggentäler entstand aus einer Sage, nach der lange Zeit ein Krokodil an der Schmiech gelebt haben soll. Die Krettaweiber tragen ihre Männer scheinbar in einem Korb auf ihrem Rücken. Ähnlich einer Reiterfigur steckt aber nur ein Narr im Häs.

Website

Dorauszunft Saulgau 1355

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder Einsiedeln

Die Infos über die teilnehmenden Partner werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Partnerinfo.

Website

Narrenzunft Engen

Auf das Jahr 1591 geht aus einem Erlass der erste Beleg für die Engener Fasnet zurück. Aus einem Gerichtsprotokoll von 1618 ist dann auf die Existenz einer Volksfasnet zu schließen.

Das Engener Hansele ist ein klassischer Blätzlenarr, der ursprünglich aus Stoffresten gefertigt wurde. Heute ist er in schwarz und rot gehalten, den Farben, die auch ursprünglich dominant waren. Die Tuchlarve trägt menschliche und tierische Züge. Außerdem ist das Hansele mit vielen kleinen Schellen, einem Fuchsschwanz sowie einer Schweinsblase ausgestattet.

Der Büttel und die Narreneltern – klassisch von zwei Männern verkörpert – gehen unmaskiert. So wie die Berggemeinde, auch Spöckvolk genannt mit ihrer Einzelfigur, der Wildsau.

Der Munding geht als Einzelfigur auf einen prominanten Mitbürger zurück, der für seine Phantasievollen Geschichten bekannt war. Seine Zuhörer liefen dabei oft so blau an, dass daraus die Gruppe der Blaufärber entstand.

Website

Offenburger Hexenzunft

Nicht ganz so alt wie die Althistorische Narrenzunft Offenburg, die 2019 ihr 175-jähriges Bestehen feiert, ist die Offenburger Hexenzunft, die sich 1935 gründete und ebenfalls VSAN-Mitglied ist.

Dafür gibt es eine Besanderheit: Die Offenburger Hexe ist die erste Hexe in der südwestdeutschen Fasnacht. Die Einzelfigur des Teufels weist einen bockähnlichen Oberkopf mit herabhängenden Ohren auf. Markant ist die heraushängende Zunge. Das Brollauge der Hexe, die ein rotes Kopftuch mit weißen Punkten trägt, sorgt für ein sehr beengtes Sichtfeld. Daher muss die Hexe ständig den Kopf in alle Richtungen drehen.

Der Spättlehansele mit seinem bunt gemusterten Häs in den Farben rot, gelb, schwarz, grün und grau soll das Bild der Hexenzunft farblich beleben. Ein Hahnenkamm aus rotem Spättle dient als Abschluss der lächelnden Holzmaske.

Website

Narrenzunft Stegstrecker Pfullendorf

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Gengenbach 1499

1286… Diese Jahreszahl muss man erst einmal auf sich wirken lassen, wenn es um die erste Erwähnung einer Ortsfasnet geht. Und auch das Jahr 1499, auf das sich die Zunft heute beruft, ist kein Zahlendreher.
Das Klepperlebrauchtum wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Es wird ein einigen wenigen Orten gepflegt und Gengenbach ist einer davon.

Die Gengenbacher Hexe ist sicherlich eine der schönsten und originalsten Vertreterinnen ihrer Gattung. Der Wiener- oder Kaschmirschal als Kopftuch ist wohl das hervorstechendste Merkmal.

Deutlich älter ist der Spättlehansel. Das nur von Frauen getragene Häs besteht aus doppelt genähten bunten Stoffstücken, Spättle genannt. An einem Kochlöffel trägt der Narr eine Saubloder.

Besonders wichtig sind natürlich die Klepperlisbuebe und –Maidle. Sie treten an der Fasnet in großen Gruppen auf unterhalten das Publikum mit akkuraten Rhythmen.

Website

Narrenzunft Aulendorf

Die Aulendorfer Fastnachtstradition geht auf das 17. Jahrhundert zurück. In einem Dekret des Grafen von Königsegg erlaubte er „einen Tag vor Mittwochen an Fasnachten ein Fasnachtsspill“ zu feiern.

Die Hauptfigur ist die Eckhexe mit ihrem auffallenden seidenen Kopftuch, die mit über 1200 Mitgliedern auch die größte Gruppe bildet. Weiterhin gibt es das Schnörkele und das Fetzle, die für die fastnächtliche Lebensfreude stehen sowie das Maskenpaar Tschorre und Rätsch.

Die Rätsch ist ein Tratschweib und der Tschorre kann ihr einsagen sowie schlichten, wenn sie doch mal etwas zu weit ging, denn: „Die Rede ist nur frei, wenn sie nicht verletzt oder beleidigt“.
Nicht im Bild ist der Fanfarenzug, der natürlich in der Aulendorfer Fasnet nicht wegzudenken ist.

Facebook-Seite

Narrenzunft Bad Dürrheim e.V.

Die Dieremer Fasnet wird auf Belege närrischen Umtreibens des örtlichen Landadels im 12. Jahrhundert zurückgeführt. Im Mittelpunkt des Kurortes stand lange Zeit die Sole und die damit verbundene Salzförderung. Auf sie beziehen sich auch einige Narrenfiguren, allen voran der Salzhansel, der mit unzähligen Salzsäckchen benäht ist. In der Hand trägt er ein Salzsiederwerkzeug.

Der Bad Dürrheimer Narro ist ein klassischer Weißnarr. Wundervoll bemalt und mit den eigentümlichen Schellengurten, die parallel zu den Armen angeordnet sind. Hinzu kommen der Salzgeist, der Altnarr und natürlich der Fanfarenzug.

Übrigens steht dort der Narrenschopf Bad Dürrheim, das preisgekrönte Museum der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte.

Im Bild sind die Salzhansel beim Umzug zu sehen.

Website

Narrenzunft Hüfingen

In einer Stadtrechnung von 1560 heißt es: „Item denn jungen Gesellen pfeifferlon uff die faßnacht jährlich 5 schilling.“ Hier handelt es sich vermutlich um eine Vereinigung von Handwerksgesellen, in der gerne gefeiert wurde und man geht von einer weit älteren Fasnet aus.

Der Baptischt ist die Einzelfigur und geht auf den Schneider Johannes Moog zurück. Als der Fürst wegen eines Trauerfalles die Fasnet verbot, fragte der Schneider, ob er denn wenigstens aus seinem Fenster heraus feiern dürfe. Als er die Erlaubnis bekam, baute er das Fenster aus und hängte es sich um den Hals, während er durch die Straßen zog – Narretei in Reinform.

Der Hüfinger Hansel ist einer der ältesten Baaremer Weißnarren. Er ist mit heimischen Blumen und Pflanzen bemalt. Seine Begleiterin, ds Gretli hat er erst seit gut einhundert Jahren. Sie trägt eine Tracht und ist keine klassische Fasnetsfigur.  Das Bärcheappeli ist ein Weiblein, das im Berchewald hauste und diesen unsicher gemacht hat. Sie trägt einen Korb auf dem Rücken und hat ein verschmitztes Gesicht.

Die Berghexen, 17 an der Zahl und nur Männer unter der Maske, tragen ein auffälliges gelbes Kopftuch und einen blau-weißen Unterrock – die Stadtfarben Hüfingens. Die Altstadtteufel wiederum entstammten dem Wunsch einiger Frauen, endlich auch eine eigene Gruppe zu haben.

Die Schächerkatze überfällt trunkene Spätheimkehrer an der Schächerkapelle und der Scheeremaa (s. Bild) entstammt einem Bild des Heimatmalers Lucian Reich von 1852.

Der Siireschalm geht auf eine Sage zurück, in der ein verhasster Burgvogt ein unrühmliches Ende fand. Seither soll am Siirebrünnli ein Geist sein Unwesen treiben.

Website

Narrenzunft Strumpfkugler Immendingen 1905

Hauptfiguren der Immendinger Fasnet sind der Weißnarr Hansele und das unmaskierte Gretele. Sie führen die Narrenschar bei jedem Umzug an. Wobei das Hanselelaufen lange Tradition hat. Als Beweis dient eine alte Hanselescheme von 1830. Die Scheme ist im Heimatmuseum zu bewundern. Die erste organisierte Fasnet fand im Jahr 1905 statt.

Das Hansele trägt einen hellen, handbemalten Leinenanzug und eine geschnitzte und bemalte Glattscheme und als Zeichen seiner freiherrschaftlichen Rechte ein Schwert sowie zwei gekreuzte Schellriemen und einen Fuchsschwanz.

Seit 1954 begleitet ihn das Gretele. Ihr Häs ist mit dem hellen zylinderartigen Strohhut und der bunten Kleidung der alten Immendinger Ortstracht entnommen.

Der Hokemaa oder Donaugeist ist eine Schreckgestalt. Er trägt eine Blätzleshäs aus grünen, braunen und grauen Flecken, die wie Fischschuppen aussehen. Seine grüne Holzmaske hat einen Fisch im Mund. Mit seiner Astgabel treibt er sein Unwesen.

Das Strumpfkugler-Kostüm besteht aus einer weißen Kutte mit Kapuze. Kopfbedeckung stellt eine als Strumpfkugler-Glatze zurechtgeschnittene Schweinsblase oder eine Glatzenperücke. In der Hand hält der Strumpfkugler  eine Laterne.

Auch die Strumpfkugler haben Einzelfiguen: das Bumbismaale und das Mettebergwilble. Alten Berichten zufolge trieben sie in den angrenzenden Bergen ihren Schabernack mit Einheimischen und Fremden. Die Holzmaske wirkt verschmitzt, die Kleidung zerlumpt.

Website

Bürger- und Narrenzunft 1503 Tiengen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Kulturgemeinschaft Empfingen

Die Infos über die teilnehmenden Partner werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Partnerinfo.

Facebook-Seite

Narrenzunft Schramberg

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Trommgesellenzunft Munderkingen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Karnöffelzunft Willisau

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Rottenburg

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Zunft Heini von Uri, Sursee

Die Infos über die teilnehmenden Partner werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Partnerinfo.

Website

Narrenzunft Triberg

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Bad Säckingen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Furtwangen

Im frühen 18. Jahrhundert wird nach einem alten Beleg der „Hirschmendig“ gefeiert, was auf fastnächtliche Aktivitäten schließen lässt. Später organisierten die Furtwanger Vereine die Fastnacht, was sie 1926 aufgrund der Wirtschaftskrise aufgeben wollten. Daraufhin folgte bei großer Beteiligung die Gründung der Narrenzunft.

Der Spättlebue ist die Hauptfigur in Furtwangen und wurde bereits 1875 erwähnt. Die Spättle sind die Stoffflicken, die an sein Häs genäht sind und neben der Holzmaske sind Fuchsschwanz und Saubloder seine Attribute.

Mit Fuchsschwänzen ist auch das Hanseli, eine Weißnarrenfigur ausgestattet, die auf das Jahr 1880 zurückgeht.

Die Furtwanger Hexe ist eine klassische Vertreterin ihrer Art.

Der Bodenwälder ist eine urwüchsige Einzelfigur, der im Waldstück Bodenwald die Leute in die Irre führt.

Website

Pflumeschlucker Bonndorf

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Wikipedia-Artikel

Urzelnzunft Sachsenheim

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Althistorische Narrenzunft Narhalla Hechingen

Bereits 1698 erlaubte eine Verfügung vom 6. Januar „den jungen Purschten“ in Stadt und Land das Tanzen „die Fasnet durch““, 1868 veranstaltete die Gesellschaft Narrhalla einen imposanten Fastnachtsumzug, 1924 schließlich wurde die Althistorische Narrenzunft Narrhalla Hechingen gegründet.

Im Vordergrund steht das Pestmännle, das in Verbindung mit dem Roten Butz und unter aktiver Mithilfe aller Schwarzen Butzen sowie den Schalksnarren bei jeglichen Veranstaltungen ein farbenfrohes und turbulentes Spektakel veranstaltet.

Das Pestmännle symbolisiert den Bösewicht, der von den Schwarzen Butzen gefangen wird.

Der Rote Butz vollstreckt das Urteil. Das Butzenhäs besteht aus Haube, Holzmaske, Oberteil und rockförmig geschnittener Hose.
Der schwarze Butz hält eine Britsche in der Hand.

Den fröhlichen Part übernehmen die Schalksnarren in ihrem farbenfrohen Outfit. Bei ihrem obligatorischen Hüpfschritt werden die Glöckchen zum Schwingen gebracht. Sie tragen eine Holzmaske, einen gedrehten Stab mit Spiegel sowie eine „Saubloader“.

Website

Narrenzunft Waldsee

Die Bad Waldseer Fasnet findet ihre ersten Belege im 15. Jahrhundert und ist eine klassische Theaterfasnet. Alleine die mehr als 2700 zugelassenen Masken zeigen, wie gefestigt dieses Brauchtum vor Ort ist.

Der Faselhannes ist eine beeindruckende Weißnarrenfigur mit seinem markanten Gesicht und den beiden buschigen Fuchsschwänzen links und rechts. Das Wort Faseln heißt so viel wie mehrdeutig Aufsagen. Mit ihm zusammen springt der Narro in der Gruppe. Er ist ein freundlicher, bunter Weißnarr.

Das Federle geht auf den „Bösen von Waldsee“ zurück, einen als Jäger verkleideten Mann mit einem langen Haselstock, den er als Narr er für seine Sprünge benutzt. Das Schrättle ist eine Hexenfigur, ursprünglich aber ist es ein Dialektbegriff für einen Albtraum und genau so kommt die Maske mit den zwei Gesichtern auch etwas einschüchternd daher.

Das Schorrenweible ist eine gutmütige Schalkhafte Alte aus dem Ortsteil Schorren. Werners Esel ist eine Treibergruppe, benannt nach dem störrischen Esel eines Hausierers, der Ende des 19. Jahrhunderts oft für Ärger gesorgt hat.

Website

Poppele-Zunft Singen 1860

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Röllelibutzen Verein Altstätten

Die Infos über die teilnehmenden Partner werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Partnerinfo.

Website

Narrenzunft Grünwinkel 1858 Geisingen

Im Jahr 1790 wurde die Aufführung eines „Faschings-Spiehls zu Geisingen“ schriftlich dokumentiert. Bereits 1858 wurde dann die Narrenzunft in einem Haus im Grünen Winkel gegründet. Daher stammt auch der Name der Zunft.

Hauptfigur ist der Hansel, ein klassischer Baaremer Weißnarr. Die kunstvollen Motive sind festgelegt und auf jedem Narr genau gleich. Der Hansel wird vom Gretele begleitet, einer Frau in der traditionellen Tracht der Baar.

1950 kam die Hexe als neue Figur in die Zunft. Diese Hexen sind an der Geisinger Fasnet für das Narrenbaumstellen verantwortlich.

Weitere Figuren sind die Kanoniere mit ihrer Kanone, der Schäfer, der den Narrensamen hütet und der Büttel.

Website

Butzenzunft Kiebingen

Der erste Beleg der Fastnacht in Kiebingen geht auf das Jahr 1512 zurück. Damals mussten die Einwohner den Bodenzins als „Fasnachtshenne“ entrichten. Im Jahr 1665 wurde zur Kiebinger Fasnet folgende Gemeinderechnung geschrieben: ,,Am Aschermittwoch alter Gewohnheit gemäß den ledigen Gesellen zu verzehren geben 24xer“. Damit sind Kreuzer gemeint, die sicher gleich wieder ausgegeben wurden.

Der Kiebinger Butz ist die Hauptfigur, die beim Maschkera Gau oder Butzasprenga schon zu Zeiten der unorganisierten Fasnet zu sehen war. Er war nach dem Krieg aber fast verschwunden. Die alten Häser waren nicht mehr tragbar und so wurden nach ihrer Vorlage neue genäht.

Eigentümlich sind der auffällige Spitzhut und die Stofflarve mit der großen roten Zunge. Auf dem schwarzen Anzug befinden sich viele aufgenähnte bunte flicken und in der Hand trägt der Butz einen Stab mit Hahnenfedern.

Der Teufel ist ganz schwarz gehalten. Er ist ebenfalls mit einer Stofflarve, die die Zunge zeigt und weiterhin mit Ziegen- oder Kuhhörnernhörnern ausgestattet.

Website

Narrenzunft Ratoldi 1841 Radolfzell

Die Narrenzunft aus Radolfzell entstand 1841.
Ihre älteste Figur ist das Schnitzwieb. Es verteilt gedörrte Obstschnitze.
Der Hansele trägt ein Blätzleshäs in den Farben hellrot, dunkelrot und gelb, die Farben der ehemals freien Reichsstadt Radolfzell.
Der Klepperlenarro vollführt den alten Radolfzeller Brauch des Klepperns. Am gesamten Häs sind zwischen 1000 und 1200 Holzklepperle angebracht. Sein Gesicht ist mit einer handgeschnitzten Holzmaske bedeckt.
1996 erschienen in der Radolfzeller Fasnacht neue Narrengestalten: der Schlegele-Beck und die Höllteufel. Zum Schlegele-Beck gehören die Figuren Asmodeus, Geiz, Narrefresser, Höllebock, Lumpeseggel, Beelzebub und Galan.  Die Narrengarde ist gekleidet mit einem roten Uniformrock, weißer Hose und schwarzem Tschako.
Traditionsfiguren sind neben dem Schnitzwieb noch der Schulerbue, das Kappedeschle und der Narrenbolizischt.

Website

Verein der Laternenbrüder Löffingen

Auch die Laternenbrüder aus Löffingen können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erste Fasnetshinweise reichen ins Jahr 1524/25 zurück. Der Verein gründete sich 1889 neu, Fasnachtsfiguren sind der Laternenbruder, der Hansili, der Reichburgmali und die weibliche und männliche Narrenpolizei.

Zur Grundausstattung des Laternenbruders gehört natürlich eine Laterne, ein blauer Kittel mit schwarzer Hose, ein schwarzer Rundhut und schwarze Handschuhe.

Das typische Löffinger Hansili entwickelte sich ab 1930. Es gehört zu den Baaremer Weißnarren. Sein Leinengewand ist mit unterschiedlichen Motiven bemalt. Die Maske ist eine Kombination zwischen Barock- und Charaktermaske. Auffällig die hohe, gefurchte Stirn. Nicht fehlen darf der Fuchsschwanz als Zeichen der Falschheit und die weißen Handschuhe.

Das Reichburgmali ist eine Einzelfigur, die nur in Löffingen auftritt, ursprünglich ein furchterregender Waldgeist, dessen grünes Leinengewand mit Tier- und Waldmotiven versehen ist.

Die Narrenpolizisten tragen bewusst Fantasieuniformen mit allen möglichen und unmöglichen Orden. Die weibliche Narrenpolizei ist seit 1936 überliefert.

Besonderheit der Löffinger Hexe: Jede muss ihre Maske selbst schnitzen und ist in gutem Tuch gewandet. Unter der gelben Schürze trägt sie einen braunen mit schwarzen Karos versehenen Rock. Der Oberkörper wird mit einem dunkelgrünen Kittel vor Frost geschützt und findet mit dem roten Halstuch seinen Abschluss. Als Schuhwerk trägt die Hexe handgefertigte Strohschuhe. Die Hexengruppe besteht nur aus Männern.

Website

Narrenzunft Eintracht Bräunlingen

Zwistigkeiten im Ort führten 1890 zur Zunftgründung und zur Wahl des Namens Eintracht. Davor wurde die bis ins 17. Jahrhundert zurück belegte Fasnet frei organisiert.
Der Stadthansel ist ein klassischer Weißnarr, der mit bestimmten Motiven bemalt ist und Schellenriemen sowie einen Spielstock trägt. Eine klassische, wiederbelebte Weißnarrenfigur ist der Blumennarr. Er verstreut Süßigkeiten aus seinem Säsack, die Maske ist alten Beispielen aus dem Zunftarchiv nachempfunden.
Bräunlingen sieht sich als altes Hexennest. Die Figur der Urhexe bezieht sich auf das Hexenlaufen in einer Bekanntmachung von 1823. Die klassisch gestalteten Hexen sind auf 16 Narren limitiert.
Der Stadtbock ist eine Reiterfigur, der von zwei Bocktreibern mit blauen Bauernkitteln getrieben und von zwei jungen Burschen gezügelt wird.

Website

Narrenzunft Frohsinn 1853 Donaueschingen

Im Februar 1853 wurde mit einer Fahrt auf die Fasnet nach Hüfingen die Donaueschinger Fasnet ins Leben gerufen und damit auch die Zunft gegründet.

Besonders eindrücklich ist die edle Weißnarrenfigur des Hansele (s. Bild), das im Paar mit dem unmaskierten Gretele in Donaueschinger Tracht auftritt. In der Hand hält das Hansele dabei einen Regenschirm.

Unmaskiert sind auch der Narrenvater und die Bolizei unterwegs. Sie repräsentieren und ordnen die Donaueschinger Fasnet.

Die Kuhseckel sind ältere Hansel, die den narrensamen begleiten. Sie tragen eine Zipfelmütze, ein blaues Fuhrmannshemd und eine bemalte, weiße Hose. In der Hand halten sie eine Saublotere (Schweinsblase).

Noch mehr Information findet ihr hier

Website

Narrenzunft Lindau/Bodensee

In einer um 1300 handgeschriebenen Urkunde  wurde beschrieben, dass bereits früher schon die Chorfrauen an der Fastnacht reich bewirtet werden mussten. So weit also reicht die fastnächtliche Geschichte des einzigen Vereinigungsmitgliedes in Bayern zurück. Weitere schriftliche Belege stammen aus späteren Jahrhunderten.

Die Moschtköpf gehen auf die Rebleute im 19. Jahrhundert zurück. Nachdem die Reben von einer Krankheit befallen wurden, mussten sie herausgerissen werden. Die Weinbauern pflanzten stattdessen Obstbäume. Daher die Masken in Apfel- und Birnenform. Die Narrenkleider jedoch ähneln noch der Kleidung der Rebleute. Die Binsengeister beziehen sich auf eine Sage, nach der Geister im Schilfgürtel am Bodenseeufer ihr Unwesen treiben. Die Maske ist aus grünem Kordsamt mit einem langen Rüssel, an dessen Ende eine aufwändig gearbeitete Libelle sitzt.

Der Lindauer Pflasterbutz wurde 1617 erstmals erwähnt. Sie schlurfen über das Pflaster, tragen Schellen und treiben an der Fasnet ihr Unwesen. Das Schlagen von Trommeln unterstreicht ihre unheimliche Wirkung noch. Ebenfalls auf eine sehr lange Tradition schauen die Kornköffler zurück. Sie stehen in der Tradition der Kornhändlerzunft, die 1428 die Erlaubnis bekam, ohne Zutun der Bäckerzunft Brot zu backen. Im Gegensatz zum dämonischen Pflasterbutz ist seine Maske lieblich.

Website

Konstanzer Blätzebuebe-Zunft

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Kübelesmarkt Bad Cannstatt

Der Kübelesmarkt Bad Cannstatt e.V. ist besteht seit 1924 und damit genau so lang, wie die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, auch wenn die „Kübler“ erst später VSAN-Mitgliedszunft wurden.

Bereits in den Jahren 1968 und 1992 war der Kübelesmarkt Ausrichter des Großen Narrentreffens. Neben unseren jährlichen Ausflügen zu den Narrentreffen befreundeter Zünfte pflegen wir unsere Ortsfasnet mit dem „Schmotzigen Donnerschdag“ – hier wird der Narrenbaum aufgestellt, das Rathaus gestürmt und beim traditionellen Kübelesrennen liefert sich die Lokalprominenz als Hemdglonker wilde Rennen in rollenden Kübele (Holzwaschzuber).

Am Fasnetssamstag findet der Kinderküblerball und die Gründungsveranstaltung, der „Große Küblerball“ im Kursaal gefeiert, am Sonntag wird die Felbensaga am Neckarufer als Schauspiel aufgeführt, am Montag geht‘s nach einem Romzug durch die Gassen in die Kneipen zu „Schnurren & Schnitzelbänk“, und am Fasnetsdienstag wird morgens närrisch gewckt, gibt sich die Stuttgarter Politprominenz inklusive Oberbürgermeister bei der Küblerratssitzung im „Kleinen Rathaus“ die Ehre, Mittags ziehen die Kinder mit dem „Geizig“ von Haus zu Haus und bekommen Süßigkeiten, bevor anschließend die Kinder aus den Cannstatter Schulen und Kindergärten in einem farbenfrohen Kinderumzug durch die Straßen ziehen.

Abends ist dann Kehraus in den Kneipen, bevor um 12 Uhr die Fasnet auf der Wilhelmsbrücke feierlich verbrennsäuft wird.

„Cannstatt Kübler Felbaköpf, Mucker send doch arme Tröpf, Narri, Narro Ahoi“ ist der Narrenruf unserer Zunft.

Website

Narrenzunft Mühlheim/Donau

Die Hauptfiguren der Narrenzunft Mühlheim/Donau, die 1908 gegründet wurde, sind der Schellennarr, das Kiaweib und der Sagt-er.

Das aus Sackleinen genähte Narrenhäs des Schellennarrs erinnert an die Tradition der Kornmühlen in Mühlheim. Daher trägt der Schellennarr auf seiner Larvenhaube über der Maske den hölzernen Trichter eines Mahlganges. Die Figur des Schellennarrs, entstanden 1934, verkörpert den kräftigen Müllersburschen.

Das Kiaweib, bekleidet mit Rock, Bluse und Schürze in dunklen Farben, stellt ein altes, abgearbeitetes Weiblein dar und hat eine Holzlarve mit freundlichen Zügen.

Weit über die Grenzen von Mühlheim hinaus ist der Sagt-er bekannt. Ein Vorsänger glossiert die kuriosen Begebenheiten des letzten Jahres in kurzen Versen, die durch eine Schar von über 200 Sagt-er Männer im Refrain durch Kopfnicken und Singen der Wörter „Sagt`er“ bestätigt werden.

Weitere Figuren sind die Müllerin, die Hozlmächer und der Dengler.

Website

Narrenzunft Kißlegger Hudelmale Kißlegg

Die frühesten Dokumente der Kißlegger Fasnet stammen aus dem 16. Jahrhundert. 1875 entstand in Kißlegg der erste „Narrenverein“, die „Gesellschaft Carneval“, der Umzüge und Fasnetsspiele organisierte. Am 13. Mai 1966 wurde der Verein Kißlegger Hudelmale gegründet.

Die Einzelfigur Schnarragagges ist die eigentümlichste Gestalt der Kißlegger Fasnet. Er ist auch der Namensgeber des Kißlegger Narrenrufes „Schnarragagges Heidenei“. Das Markante an der Maske ist die Nase, ein spitz auslaufender Schnörchel mit Luftlöchern und einer kleinen Glocke an der Spitze. Die Eselsohren sind angeschweißt. Der Schnarragagges trägt neben der Maske noch ein Büßergewand. Die graufarbene Leinenhose und der gleichgefärbte Kittel sind mit kleinen Schellen besetzt. In der Hand trägt der Schnarragagges eine Stall-Laterne. Ihn begleiten die Waibel als Wächter der damaligen Zeit durch den Umzug.

Mit dem Hudelmale wurde eine ansehnliche, sehr veredelte Lumpengestalt geschaffen: Es trägt eine weinrote Hose aus schwerem Samt mit olivgrünen Streifen an den Beinenden und einen olivgrünen (Samt-) Kittel mit weinroten Streifen an den Ärmeln. Auf der roten Larvenhaube sitzt eine schwarze Perücke und ein olivgrüner Filzhut. In der Hand schwingt das Hudelmale einen Haselnussstecken, von dessen Spitze drei Fuchsschwänze herabbaumeln.

Das Reitenderle kam 1970 zur Narrenzunft. Der Spitzhut mit Schleier sowie die angedeuteten Burgzinnen an der Maskenhaube weisen auf die adlige Gestalt der Salome von Schönau hin. Sie trägt Reiterstiefel mit rot-gelben Stulpen und eine blaue Reithose. Viele kleine Schellen an rot-gelben Borten zieren den blauen Kittel, ebenso wie die Haube. In seiner Rechten trägt das Reitenderle ein Handpferdchen.

Der Grundholde trägt eine weiße Leinenhose, prunkvoll bestickt mit Blumenornamenten in Rokokomedaillons. Eine grüne Weste und eine senffarbene Jacke mit Spitzenrüschen und Spitzenjabot vervollständigen das edle Häs. Über dem sympathischen und gönnerhaften Gesicht der Holzmaske sitzt ein braunes Hütchen mit Feder. In der rechten Hand hält der Kißlegger Grundholde ein weißes Körbchen, aus dem er Goldtaler verschenkt, in der linken einen weißen Sonnenschirm mit Spitze bestückt.

Website

Narrenzunft Wilflingen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Tettnang

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Hornberg

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Haigerloch

Die ersten Belege für die Haigerlocher Fasnet stammen aus einem Stadtbüchle von 1457. Zu Zeiten der Gräfin Mechthild, eine Schlüsselfigur der Rottenburger Fasnet, wurde auch in Haigerloch gerne gefeiert.

Die ältesten Masken „Bischöfle“ und „Rottweiler“ stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, wodurch sie zu den ältesten Fastnachtsmasken überhaupt gehören.

Hinzu kommt noch der Stadtbutz als Einzelfigur, wobei alle Haigerlocher Narren Butzen sind oder eben Grombiradrucker, ein ortsüblicher Sammelbegriff.

Die Fledermaus ist sehr einfach und ursprünglich gehalten. Sie bildet wohl eine Verbindung nach Sigmaringen. Die Weißnarren Remple und Uhrafilda vervollständigen die maskierten Narren.

Die Bräutelgesellschaft, auch eine Gemeinsamkeit mit Sigmaringen, ist einer der zentralen Bestandteile der Haigerlocher Fasnet. Sie tragen alle vier Jahre die jungvermählten Männer auf einer Holzstange um den Brunnen. Zu ihnen gehören der Ratschreiber, der Polizei und der Clown.

Website

Endinger Narrenzunft 1782

Der erste Hinweis auf die Endinger Fasnet stammt aus dem Jahr 1736. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts trat der Jokili das erste Mal auf. Die Fasnetszunft war damals Bestandteil der Endinger Meistergilde.

Besagter Jokili ist ein Schalksnarr wie aus dem Bilderbuch. Alljährlich wird der Oberjokili gewählt, der während der Fasnet das Sagen hat und dazu statt der Maske ein geschminktes Gesicht trägt. Zum Jokili gehören neben seinem roten Narrengewand eine dreispitzige Narrenkappe, ein herrlicher weißer Kragen und viele kleine Schellen. In der Hand trägt er einen gedrehten Stab mit Saubloder (Schweinsblase).

Die Räbiiwibli entstanden als weibliche Begleitung des Zunftrates. Inzwischen sind sie eine eigene Narrengruppe mit Holzlarven.

Das Stadttier führt die Endinger Umzüge an und entstand aus einer Geschichte des früheren Bürgermeisters Kniebühler. Er ist eine übergroße Figur und eine Mischung aus Gaul und Stier.

Website

Narrenzunft Haslach im Kinzigtal

Nach ersten Erwähnungen im 16. Jahrhundert gab es in Haslach bereits Anfang des 19. Jahrhunderts viele Fastnachtsspiele. Die vom Haslacher Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob beschriebenen narrenfiguren wurden im 20.jahrhundert nach und nach wiederbelebt.

Eine davon ist der Schellhansel, der mit seinem eigentümlichen Spitzhut, an dem kleine Narrenspiegel angebracht sind, seinen Schellen und der Pritsche oder der Streckschere voll närrischer Symbolik steckt. Dem Wappen und dem Namen der Stadt nach wurde der Haselnarro gestaltet. An der Fasnet klappert er mit den Haselnüssen an seinem Haselstock.

Während die Narrenbolezei eher für die Ordnung in der Fasnet sorgt, soll die närrische Miliz die frühere Bürgerwehr verhöhnen. Die Ranzengarde ist etwas Besonderes: Mit Fässern verkleidet können die Gardisten aus einem Hahn, der sich natürlich vorne und unten befindet, Wein zapfen. Ihre Frauen bilden die Gruppe der Marketenderinnen.

Die Hemdglunker haben mit ihren weißen Leinennachthemden eine sehr traditionelle närrische Verkleidung. Auch sehr traditionell ist natürlich die Klepperslesgarde. In Halsach kleppert die Schuljugend unter der Leitung der Klepperlemeisterin und führt ihre Kunst gerne auf.

Website

Narrenzunft Vetter Guser Sigmaringen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Facebook-Seite

Freie Narrenzunft Hausach

1543 soll laut Kinzigtaler Landesordnung die „Faßtnacht als ein heidnische onsinnigkeit …verpoten und abgestellt sin…“

Im 18. Jahrhundert nimmt dann die maskierte Fastnacht ihren Anfang. 1927 dann wird die Narrenzunft gegründet.

Der Hansele ist trägt eine kunstvoll bemalte Maske. In gelb und rot gehalten, trägt er einen Hut mit Fedrewisch. Als Schellnarr trägt er einen Schellenriemen und dazu noch eine Saubloder.

Das Spättle ist ein Altweib, das Spott und Bissigkeit verbreitet. Das Urmadlee entstammt einer alten Darstellung des Spättle.


Eine silberglänzende Maske und die traditionelle Kleidung der Bergleute zieren den Erzhansel.

Die 13 Mitglieder der Narrenpolizei haben eine klare Hierarchie und sollen die Fasnet schützen und fördern.

Die Burgfrauen in ihrem festlichen Kleidern bringen weiblichen Charme nicht nur in die Hausacher Fasnet, sondern auch in Auftritte während des Jahres.

Website

Narrenzunft Krakeelia Waldkirch 1865

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Gole 1865 Riedlingen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Fasnachtsgesellschaft Berschis

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Facebook-Seite

Hexenzunft Obernheim

Die Hexenzunft Obernheim wurde 1939 als Narrenvereinigung Obernheim gegründet und 1966 nach einem Beschluss der Generalversammlung in Hexenzunft Obernheim umbenannt.

Die Hexe ist Hauptgestalt der Obernheimer Fasnet. Die Obernheimer Hexen, über 800 gestempelte, handgeschnitzte Masken sind registriert, unterscheiden sich in ihrem äußeren Erscheinungsbild allenfalls durch das auf wenige Farben festgelegte Häs und insbesondere durch ihr Schultertuch. Handbestickt auf Leinenuntergrund mit Motiven aus der Fasnet, der Gemeinde Obernheim oder der heimischen Flora stellt das Schultertuch eine einmalige Kostbarkeit dar.

Als Einzelfigur steht dem Teufel die herrschende Rolle im fastnächtlichen Spiel zu, als Oberster und Anführer aller Hexen. Die Maske überrascht wegen der Freundlichkeit der Gesichtszüge.

In Anlehnung an frühere Adlige des Orts und der ehemaligen Burg nahe Obernheim gehört zum Fastnachtsbrauchtum in Obernheim auch ein Ritter mit seinem Gefolge.

Website

Narrenzunft Fridingen

Die Fridinger Fasnet wurde schon in den 1920er Jahren ausgelassen gefeiert. Die logische Konsequenz war die Gründung der Zunft 1928.

Deren Narren ziehen buchstäblich alle an einem Strang, mehr ein dickes Seil, an dessen Ende ein Pflug hängt. Dieser wird vom Pflugheber gesteuert. Die Narrenkleider sind aus Leinen und mit Plätzle in verschiedenen Formen besetzt. Auf dem Rücken ist ein Bild mit einem Bezug zum Träger, die Jahreszahl, in der das Kleid genäht wurde. Die älteste Larve ist von 1814. Das ältestes Narrenkleid von 1856.

Zum Pflugheber gesellen sich die Sämänner, die den Narrensamen säen. Dies ist jedoch Spreu, also eine Saat, die nicht aufgehen kann.

Die Alten Weiber tragen eine Maskierung im alten Stil mit einem Stück Vorhangstoff vor dem Gesicht.

Website

Narrenzunft Schwenningen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Freie Narrenzunft Wolfach

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Henkerhaus Baienfurt 1936

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narro-Zunft Waldshut 1411

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Narrenzunft Möhringen

Es ist nicht übertrieben, wenn man das Möhringer Fasnet-Brauchtum uralt nennt. Bereits 1350 wurde in der Stadtgeschichte der Name „Scheme“ erwähnt, was Maske bedeutet.
Die Zunft hat mehrere Einzelfiguren: das Kühltalmadlei eine alte, schrullige Frauengestalt mit bemaltem Leinengewand. holzgeschnitzter Maske mit dem faltenreichem, mageren Gesicht.
Der Konzenburggoascht trägt ein bemaltes Leinengewand, eine große, furchterregende Holzmaske mit zwei mächtigen Eckzähnen, eine struppige Perücke und einen langen Kinnbart. Markant ist sein bizarr gewundener Wurzelstock.
Die Möhrin trägt eine schwarze Holzmaske, eine Krone und ist mit Schmuck behangen. Die schwarze Maske, die weiße Bluse und der mittelblaue lange Rock versinnbildlichen die Möhringer Stadtfarben: schwarz-weiß-blau.
Dazu gesellen sich Hansele und Blätzle. Das Hanselekleid besteht aus weißem Leinen mit Jacke und Hose. Die Bemalung zeigt lustige und auch groteske Tier- und Menschenfiguren. Das Blätzle-Hansele hat einen weißen Leinenanzug auf dem an die 3000-4000 schwarz-rote Filzstreifen aufgenäht sind. Die holzgeschnitzte Maske zeigt ein faltig-runzliges Gesicht, das auch etwas Verschmitzt-Fröhliches birgt.

Website

Narrenzunft Wellendingen 1924

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Wangemer Narrenzunft Kuhschelle Weiß-Rot Wangen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Historische Narrenzunft Markdorf

Die Bezeichnung „historisch“ trifft auf die Markdorfer Narrenzunf5t wahrlich zu. Bereits 1488 finden sich Hinweise auf eine Fasnachtszeche. Eine Bruderschaft gründete sich damals, aus der die Narrenzunft hervorging.
Traditionsfigur der Markdorfer Fasnacht ist der Hänseler, der nur von Männern getragen wird. Sein Blätzleshäs besteht aus elf Farben, die Maske ist aus schwarzem Filzstoff. Der Hänseler verschafft sich in der Fasnacht mit seiner laut knallenden Karbatsche Platz und Aufmerksamkeit. Das richtige Schlagen, das Schnellen der Goisel braucht viel Übung, Kraft und Können. Bereits 1786 wird vom Karbatschenschnellen der Hänseler berichtet.änseler
Die Kaujohle sind die einzige Maskengruppe der Markdorfer Narrenzunft, die für Männer und Frauen offen steht. Rötliche Eichenblatt- und grüne Buchenblattapplikationen sind auf Leinenstoff genäht. Kein anderer Narr in der VSAN trägt Holzglocken, die mit Steinen gefüllt sind und daher nur gehört werden, wenn der Kaujohle kräftig juckt.
Weitere Zunftfiguren sind die Alt-Markdorferin, die Narrenbolizei und der Narrenbüttel.

Website

Narrenzunft Schömberg

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Althistorische Narrenzunft Offenburg

Die Althistorische Narrenzunft Offenburg e. V. ist der älteste Fasnachtsverein in der Tradition der schwäbisch-alemannischen Fasent in Offenburg (Ortenaukreis). Die Althistorische Narrenzunft Offenburg ist Gründungsmitglied der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN). Die schwäbisch-alemannische Fasent gehört seit Dezember 2014 zum nationalen immateriellen Kulturerbe und wurde als einer der ersten von insgesamt 13 Bräuchen in Deutschland in die  nationale Liste eingetragen. Erste urkundliche Nachweise unserer Narrenzunft gehen zurück auf das Jahr 1844.

Die Zunft hat rund 500 Mitglieder und besteht aus fünf Gruppen: Alde, Domino, Fanfarenzug, Ranzengarde samt Kadetten und Spättle samt Narrensamen sowie fünf Einzelfiguren: Bott, Fahnenschwinger, Narr, Veef und Andres. Eine Sonderstellung nehmen die Hemdglunker ein – die Gruppierung für nichtorganisierte Narren am Schmutzigen Donnerstag.

Narrenruf: „Schelle, Schelle, Sechser…“

…“alte, alte Hexe, s´bisst mi ä Floh, weiß nit wo, am Popo.“

Website

Katzenzunft Meßkirch

Hauptfigur der Meßkircher Fasnet ist die Gestalt der Katze. Sie geht zurück auf Berichte der „Zimmerschen Chronik“. Demnach trieben „Spaikatzen“ schon im 16. Jahrhundert in Meßkirch ihr Unwesen zur Fasnetszeit. 1938 erweckte die Katzenzunft die Figur zu neuem Leben.

Die Katze trägt weite Pluderhosen, das rechte Bein weiß, das linke Bein schwarz. Darauf sind Katzen aufgemalt. Über dem Kittel trägt die Katze einen schwarz-weißen Umhang. Die Spitzen sind mit Schellen besetzt. Die Scheme ist ein aus Lindenholz geschnitzter Katzenkopf.

Das Meßkircher Hänsele entstand um das Jahr 1880. Ähnlich wie die Katze trägt das Hänsele weite weiße Pluderhosen mit aufgemalten Tieren. Die gelbe Kittelbluse ist mit roten und grünen Dreiecken besetzt. Die grüne Kopfkapuze ziert ein roter Hahnenkamm. Eine weitere Tierfigur ist die Fledermaus. Sie entstand um das Jahr 1800 und trägt einen langen, schwarzen Weiberrock und eine schwarze Bluse. Ein großer gewaffelter Bettüberwurf mit Fransen wird über den Kopf gelegt.

Der Meßkircher Hofnarr tritt als Einzelfigur auf und ist seit 1953 die Symbolfigur der Meßkircher Fasnet. Er trägt ein in den Stadtfarben gehaltenes blau-gelbes Schalksnarrengewand und eine dreizipflige Narrenkappe.

Website

Narrenzunft Wehingen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Plätzler-Zunft Altdorf Weingarten 1348

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Wylägerer Fasnachtsgesellschaft Unterägeri

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Das Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken Stockach

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website

Butzenzunft Hirrlingen

Seit dem 18. Jahrhundert lässt sich die Maskentradition an der Hirrlinger Fasnet nachweisen. Die Butzenzunft wurde dann 1962 gegründet. Heute ist sie Teil der Heimatzunft Hirrlingen, die u. a. auch die Kirbe organisiert.

Der Butz trägt zwei Röcke – einen um die Hüfte und einen über die Schulter geworfen. Das ist auch eine Variante, wie man sich früher mit einfachen Mitteln verbutzen, also verkleiden konnte. Er trägt hohe Stiefel und immer einen frischen Tannenzweig oben an der Maske. Seine Begleiterin in die Butzenzuttel, die extra für die Frauen und Mädchen geschaffen wurde und einen Schellenstab mit sich führt.

Die Hirrlinger Schlosshexe trägt einen Bettkittel unter ihrem Schultertuch. Zum obligatorischen Besen trägt sie eine Laterne, um der Fasnet in der dunklen Jahreszeit zu etwas Licht zu verhelfen. Schon die Jüngsten in Hirrlingen kennen den Narrenspruch: „Horeg, horeg, horeg isch dia Sau, und wenn die Sau it horeg isch, no geit se koane Leabrewürscht“.

Website

Röllizunft Siebnen

Die Infos über die teilnehmenden Zünfte werden nach und nach erstellt. In Kürze erscheint auch hier eine Zunftinfo.

Website